Flyer Woche der Artenvielfalt 2024-komprimiert
5. Juni – 11. Juni 2024: Woche der Artenvielfalt 2024 mit zukunftsweisenden Themen
Auch in diesem Jahr legt das regionale „Bündnis für Artenvielfalt“ mit seinen Veranstaltungen den Finger in die Wunde und eröffnet mit über die ganze Region verteilten Veranstaltungen Wege, der Erhaltung der Artenvielfalt eine reelle Chance zu geben. Und das mit sachlicher Professionalität und guter Unterhaltungsqualität. Dabei betrachtet das Bündnis mit großer Sorge, wie auf EU-Ebene unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus die Axt an jahrelang erkämpfte Umweltstandards gelegt wird. Dazu gehört u.a. die erneute Zulassung von extrem schädlichen Pestiziden, wie z.B. Glyphosat bis zum Jahre 2033. Das Bündnis befürchtet als Folge der Bauernproteste ein fatales Wegducken vor der Doppelkrise Klimawandel und Artensterben.
„Nachhaltige Landwirtschaft in Deutschland – Im Spannungsfeld widersprüchlicher Erwartungen“. Zu diesem Thema wird die Woche der Artenvielfalt mit einem Online-Vortrag am 5. Juni eröffnet. Referent: Dr. N. Röder von Thünen-Institut. Prof. Kühl von der Uni Ulm beschäftigt sich am Folgetag mit dem Thema „Pestizide und ihre Auswirkungen auf die Artenvielfalt“. Ort: Blaustein. Weiter geht‘s am 6. Juni mit der Multivisionsshow „Naturjuwelen Oberschwabens“ im kath. Gemeindehaus in Westerheim. Es folgt am 8. Juni eine Exkursion „Ackerwildkräuter und ihre Bedeutung für die Biodiversität“ in Langenau-Göttingen mit den Referenten G. Weith und St. Brändel.
Am 10. Juni gibt es eine weitere Exkursion: „Biotopverbund auf landwirtschaftlichen Flächen in Ummendorf“ mit dem Referenten H. Jungbold vom Landschaftserhaltungsverband Biberach.
Den Schlusspunkt setzt wiederum ein Online-Vortrag. Titel: „Das Bodenleben und seine Bedeutung für Agrarökosysteme“. Referent ist Dr. Sven Marhan, Uni Hohenheim. Alle Termine mit den konkreten Daten sind hier zu finden:
Regionales Bündnis für Artenvielfalt (Mitglieder): BUND, Kreisimkerverband Ulm, NABU, Bündnis für eine agrogentechnikfreie Region um Ulm (kurz: „Genfrei Ulm“), Schwäbischer Albverein, NaturFreunde, Gemeinsam Gärtnern Ulm